
Die in Kanada geborene Carmen Rasmusen hat bereits Erfolge an Land gezogen, die Künstler, die doppelt so alt sind, erst noch erreichen müssen. Sie erweckt nicht nur Erinnerungen unter denjenigen, die ihren Durchmarsch zum Finale des Wettbewerbs "American Idol" 2003 im Alter von 17 Jahren beobachtet haben - oder, wenn wir schon dabei sind, unter denjenigen, die ihre ersten Bühnenauftritte mitverfolgten, als sie gerade mal 4 Jahre alt war. Darüber hinaus etabliert sie sich als Stimmstilistin mit einer Stimme, die so unverwechselbar ist, dass man sie fast auf Anhieb wiedererkennt.
Dieser Sound kommt in dem Titelsong "Nothin' Like the Summer", der gleichzeitig die erste Auskoppelung ihres Debüt-Albums ist, voll zum Ausdruck. Rasmusen untermalt die träumerischen Klänge von Mandolinen, einer Akustikgitarre und dem verhaltenen Schlagzeug mit einer honigzarten Stimme, die wie ein warmes Lächeln wirkt und die sich gleichzeitig unschuldig und romantisch, jung und nostalgisch anhört. Die gleichen Qualitäten durchdringen die Bilder, die durch Musik und Text (zusammen mit Jason Deere und Victoria Shaw geschrieben) gezeichnet werden, und durchströmen das Album wie ein kühlender Strom, der durch ländliche Gefilde fließt.
Natürlich nimmt dieser Strom ab und zu eine gewisse Eigendynamik an, wie zum Beispiel in dem mitreißendem Lied "Shine" und dem spielerisch neckenden "Spend That Money". Er verwandelt sich abschnittsweise sogar in Stromschnellen, wie in dem Backbeat gesteuerten Song "You Scare Me to Death" (zusammen mit Deere geschrieben), der zur Sache geht - aber das macht die Sommerlandschaft nur noch abwechslungsreicher und überwältigender.
Sie gehört der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage" an und lebt gegenwärtig mit ihrem Mann Brad Herbert, Sohn eines Vizegouverneurs, in Bountiful im US-Bundesstaat Utah.
Dieser Artikel hat Ihnen gefallen?Abonnieren Sie neue Beiträge im CountryMusicNews.de RSS-Feed.




















